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Von Dr. Peter Hauser v/o Star

Weitere studentenhistorische Informationen sind bei der Schweizerischen Vereinigung für Studentengeschichte (SVSt) zu finden. Die Vitodurania ist corporiertes Mitglied der SVSt.
Über den Farbencomment
Am 30.9.2005 haben die Aktiven unter der Leitung des früheren AH-Präsidenten lic. iur. Andreas Oehler v/o Paris alle "Vito-Gesetze", darunter auch den Farbencomment, vollständig revidiert. Den Hintergründen und der Entwicklung dieses für das Selbstverständnis, aber auch die Wahrnehmung der Vitodurania von aussen wichtigen Regelwerkes sei deshalb dieser studentenhistorische Aufsatz gewidmet. Er basiert auf dem vom Verfasser beim AH-Nachtschoppen 2005 gehaltenen Referat.
Die Säbelmensur in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich
In Deutschland, Österreich und in der Schweiz werden in den so genannten schlagenden Verbindungen auch jetzt noch mit dem scharfen Schläger Mensuren gefochten. Die Fechter aus zwei Verbindungen werden von den Fechtchargierten nach fechterischem Können, Kraft und Körpergrösse «bestimmt». Eine solche Bestimmungsmensur hat mit einem Duell oder Ehrenzweikampf nichts zu tun. Daneben gab es jedoch auch zwischen Studenten ernsthafte Ehrenstreitigkeiten. Diese wurden nicht mit dem Schläger, sondern mit dem gekrümmten Säbel ausgetragen. Der folgende Aufsatz gibt einen Überblick über die geheimnisumwitterte Säbelmensur.
"Schmisse, Lappen, Knochensplitter" | Teil1
"Paukarzt" heisst in den Studentensprache der Arzt, der an Ort und Stelle die beim Mensurfechten ab und zu entstehenden Verletzungen ("Schmisse") ohne Anästhesie behandelt. Heute geschieht das mit modernsten Mitteln und grösster Sorgfalt. Der Aufsatz schildert die früher üblichen, rauhen "Flickmethoden" und gibt einen Einblick in das Paukarztwesen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vor allem in Heidelberg.
"Schmisse, Lappen, Knochensplitter" | Teil2 (Fortsetzung)
"Paukarzt" heisst in den Studentensprache der Arzt, der an Ort und Stelle die beim Mensurfechten ab und zu entstehenden Verletzungen ("Schmisse") ohne Anästhesie behandelt. Heute geschieht das mit modernsten Mitteln und grösster Sorgfalt. Der Aufsatz schildert die früher üblichen, rauhen "Flickmethoden" und gibt einen Einblick in das Paukarztwesen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vor allem in Heidelberg.
«DURA LEX SED LEX» - DAS «BIERSTRAFRECHT» EINST UND JETZT | Teil1
Schon der Heidelberger Biercomment von 1815, der älteste bekannte Biercomment, enthielt Strafbestimmungen, mit denen commentwidriges Verhalten am Biertisch geahndet werden konnte. Ebenso war schon diesem Comment der Bierstreit als Akt der Selbstjustiz bekannt. Der Aufsatz behandelt am Beispiel des Biercomments der Vitodurania das ganze "Bierstrafrecht" einst und jetzt.
«DURA LEX SED LEX» - DAS «BIERSTRAFRECHT» EINST UND JETZT | Teil2 (Fortsetzung)
Schon der Heidelberger Biercomment von 1815, der älteste bekannte Biercomment, enthielt Strafbestimmungen, mit denen commentwidriges Verhalten am Biertisch geahndet werden konnte. Ebenso war schon diesem Comment der Bierstreit als Akt der Selbstjustiz bekannt. Der Aufsatz behandelt am Beispiel des Biercomments der Vitodurania das ganze "Bierstrafrecht" einst und jetzt.
Vom Kommers- zum Corpshaus - Zur Geschichte der Verbindungshäuser
Fast alle Hochschulverbindungen Deutschlands und Österreichs besitzen ein eigenes Verbindungshaus oder wenigstens eine Etage als Verbindungsheim. Aber auch in der Schweiz haben 49 der ingesamt 269 Verbindungen an den Hochschulen, Fachhochschulen und Gymnasien ein eigenes Haus. Der nachstehende Aufsatz berichtet über die Entstehung der Verbindungshäuser und enthält auch eine Liste der Schweizer Korporationshäuser.
Über das Corpsstudententum
Ein Überblick über Entstehung und Verbreitung der Corps.
Der Leobener «Ledersprung», ein studentisch-montanistischer Brauch
Jedes Jahr, in der Regel am letzten Freitag im November, findet in Leoben, einem Städtchen 50 Kilometer nordwestlich von Graz, ein studentischer Anlass statt, der seinesgleichen sucht: der «Ledersprung». Der Autor und einige Alten Herren aus Korporationen des Schweizer Waffenrings hatten vom 28. bis 30. November 1997 Gelegenheit, in die Steiermark zu reisen und im Kreise des 1874 gestifteten Leobener Corps Schacht am «Ledersprung» teilzunehmen.
"Meinen Gruss zuvor!" — zum couleurstudentischen Schriftverkehr
Alles Geschriebene, ob mit gewöhnlicher oder mit elektronischer Post versandt, ist eine Visitenkarte des Verfassers und seiner Verbindung. Der traditionelle couleurstudentische Schriftverkehr kennt noch immer einige Besonderheiten, die nachfolgend behandelt werden sollen.
Eschenbergturm und Bakel-Waggel
Beim Stiftungskommers 1991 schenkte die jubilierende Generation 1951 jedem Aktiven einen Bakel und regte die Durchführung eines Bakel-Waggels an, der erstmals im Frühjahr 1992 im Raum Cham in Szene ging und im Landgut «Hammer» von AH Andrea von Planta v/o Bonz ausklang.
Der Salamander - eine studentische Kneipzeremonie
Die neben dem Burschenschlag feierlichste studentische Zeremonie in der Vitodurania ist der geheimnisvolle Salamander. Über seine Entstehung gibt es mehr als 85 Theorien und Erklärungsversuche.
Rundgesang mit Gerstensaft
«Rundgesang und Gerstensaft, lieben wir ja alle, darum sauf mit Jugendkraft schäumende Pokale.» — Mit diesem lebenslustigen Kantus ist einer der ältesten studentischen Bräuche verbunden: der mit Gesang verbundene Umtrunk aus einem grossen Humpen, in der Vitodurania «Besentopf» genannt.
Die Bierminute
Die meisten Biercomments kennen als besondere Zeiteinheit die «Bierminute»... Fünf «Bierminuten» entsprechen in der Regel drei gewöhnlichen Minuten, was bedeutet, dass eine «Bierminute» 36 Sekunden dauert. Es sind aber vor allem in Österreich auch Comments bekannt, gemäss welchen fünf «Bierminuten» als vier Profanminuten gelten. Und laut Biercomment des Strassburger SC waren fünf «Biermiauten» dreieinhalb normale Zeitminuten.
Zum Lied "Wohlauf die Luft geht frisch und rein..."
Der Dichter Joseph Victor von Scheffel (1826-1886) schuf das mit "Wanderfahrt" betitelte Gedicht, das wir als Kantus "Wohlauf, die Luft geht frisch und rein ..." kennen...
Zum Lied "Ich war Brandfuchs noch an Jahren"
Dieser schmissige Kantus wurde um 1821/22 in Landshut/Niederbayern gedichtet. Verfasser ist der spätere königliche Obermedizinaldirektor Dr. Carl von Graf (1801-1883), der es schon im Alter von 27 Jahren "vermöge seiner hervorragenden Kenntnisse und persönlichen Eigenschaften" in München zum Leibarzt der bayerischen Königinwitwe Caroline brachte.
Das Ostschweizer Kartell
Am 15. Juni 1919 wurde im ehrwürdigen Gasthof "zur Krone" in Elgg das Ostschweizer Kartell zwischen der Scaphusia, Thurgovia, Vitodurania und Rhetorika gegründet.
Studentische Umzüge und Fackelzüge
Fackeln wurden schon in der Antike im kultischen Bereich etwa beim Dionysos-Kult und bei Hochzeits- und Begräbnisfeiern verwendet. Die Fackel gilt aber seit der Neuzeit auch als Freiheitssymbol.